Erstes Coronavirus mit Mensch

Ralph Weibel | veröffentlicht am 24.02.2021

Vor der heutigen Medienkonferenz zur Lage der Nation im Allgemeinen und Corona im Speziellen, erleidet der Bundesrat und seine Taskforce einen herben Rückschlag.

Erstes Coronavirus mit Mensch
Nebelspalter | (Nebelspalter)

Angesichts der rückläufigen Inzidenz-, Infektions- und Sterbezahlen lässt sich eine Verlängerung des geliebten Lockdowns kaum mehr rechtfertigen. Erste Schreckensmeldungen, die britische und brasilianischen Mutationen seien doch nicht so verheerend wie ein Flächenbombardement und die offenen Skigebiete nicht der Anfang eines Massensterbens, werden jetzt noch verschlimmert. Die restriktiven Coronamassnahmen und die ständigen Verschärfungen haben die Kurven derart stark sinken lassen, dass sie jetzt ins Negative fallen.

In Genf konnte ein erstes Coronavirus nachgewiesen werden, welches Mensch hat. Mathematiker sprechen von einer logischen Pendelbewegung, die jetzt vom Positiven ins Negative schlägt. Epidemiologen ihrerseits können die Auswirkung des Menschen auf das Überleben der Coronaviren noch nicht abschätzen. Der Naturschutzbund sieht die Artenvielfalt bedroht und fordert vom Bundesrat ein Schutzkonzept für das Virus. Laut unbestätigten Quellen will dieser einen mutigen Schritt wagen. Was so viel heisst wie jammern, sich bedroht fühlen und den Lockdown vorsichtshalber bis auf Weiteres zu verlängern.

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